Am vergangenen Montag machte sich die Herrendegen-Mannschaft (Maximilian Herrmann, Alexander Lehnert und Gregor Manke) des Fechtzentrums TSV Hagen 1860 auf den Weg nach Neuss, um dort die erste Runde im Deutschlandpokal zu bestreiten. Sein erstes Gefecht konnte Gregor Manke gegen Thomas Stand mit 5:4 gewinnen. Die Führung konnte anschließend durch Maximilian Herrmann mit 1:0 und Alexander Lehnert mit einem 3:3 gehalten werden. Erst nach dem vierten Gefecht mussten die Hagener dann die Führung an den Neusser SV (Stand 25:20) abgeben. Maximilian Hermann schaffte es nach einem spannenden Gefecht jedoch wieder die Führung mit 27:26 zurück zu erlangen. Mit einem knappen 4:5 erlangten die Neusser gegen Alexander Lehnert wieder ein Unentschieden. Im vorletzten Gefecht des Mannschaftskampfes musste sich Gregor Manke mit 3:4 geschlagen geben und es wurde mit einem Gesamtstand von 35:35 für Neuss noch einmal spannend. In den letzten lang erscheinenden 3 Minuten des Mannschaftskampfes konnte Maximilian Herrmann aber starke Nerven beweisen und erfocht mit viel fechterischem Können einen knappen und verdienten Sieg (44:43) für Hagen.
Für die Damenmannschaft ging es dann am Mittwoch gegen die Mannschaft des Lüdenscheider TV, bestehend aus Henrike Enders, Johanna Schmidt, Lea Marie Geisbauer und Wiebke Plate. Die Hagenerinnen starteten gut in das Gefecht gegen die starken Lüdenscheiderinnen, wurde doch Christina Eversbusch im Eröffnungsgefecht vom ersten Treffer, den sie gegen Henrike Enders anbringen konnte, völlig überrascht. Ungewohnt offensiv zeigte sich auch Annasatisa Herrmann in ihren Gefechten, doch
den erhofften Erfolg zeigte ihre Fechtweise gegen die Lüdenscheiderinnen nicht. Auch Frederike Lehnert fand nur schwer ins Gefecht, und so lag die Hagener Mannschaft bereits nach drei Gefechten um sieben Treffer zurück. Christina Eversbusch konnte sich anschließend als Linkshänderin gegen Lea Marie Geisbauer gut anbringen und auf fünf Treffer Abstand verkürzen, so dass es nun 17:12 für die Lüdenscheider Mannschaft stand. Gerieten die Hagenerinnen in den nächsten zwei Gefechten wieder deutlicher ins Hintertreffen, so startete schließlich Juliane Schaaf beim Stand von 28:17 eine Aufholjagd, tauchte geradezu unter dem Degen der hochgewachsenen Lea Marie Geisbauer hindurch und verkürzte so den Abstand wieder auf
35:28. Doch nun verließen die Hagenerinnen endgültig ihre Kräfte, gegen die starken Fechterinnen aus Lüdenscheid konnten sie nur noch zwei Treffer anbringen, Henrike Enders machte in der letzten Sekunde den Sieg durch den letzten Treffer perfekt, die Lüdenscheiderinnen gewannen das Gefecht mit 45:30.
Autoren: Christina Behler und Janina Wohlers