Bei den Westfälischen Meisterschaften der Schüler in Bochum standen drei Degenfechter des Hagener Fechtzentrums auf dem Treppchen.
Allen voran Jan Kieslich, der sich im Jahrgang 98 durch 4 Vorrundensiege und fünf Siege in der Direktausscheidung souverän bis an die Spitze durchsetzte. Selbst im Halbfinale fand der bis dahin unbezwungene Yaser Abd El Gawad aus Lüdenscheid kein Mittel ihn zu stoppen. Mit 9:8 Treffern setzte sich Jan Kieslich gegen seinen Kontrahenten durch und bezwang anschließend im spannenden Finale Nico Nötzel aus Quernheim mit 10:9 Treffern. Platz eins und der Titel des Landesmeisters war verdient erkämpfter Lohn. Tobias Birth, sechs Siege im Turnier, und Julius Niggemeyer, fünf Siege, reihten sich auf den Plätzen zehn und zwölf hinter ihrem Vereinskameraden ein. Weitere Treppchenplätze gingen an Finn Kieslich (Jg.2000), der sich nach Vor- und Finalrunde ebenso über einen Bronzeplatz freuen durfte wie seine Mitstreiterin Juliane Schaaf, die mit dem Degen bei den Damen des Jahrgangs 98 glänzte. Im Jahrgang 99 erreichte in der Finalrunde Hannah Wilke bei den Damen Platz vier und Moritz Schumacher bei den Herren Platz fünf.
Tags zuvor belegten die Florettfechter des Hagener Fechtzentrums gute Platzierungen im Mittelfeld. Im Jahrgang 98 starteten Julius Krüselmann bei den Herren und Juliane Schaaf bei den Damen. Jeweils drei Vorrundensiege sicherten beiden den Einzug unter die besten 16 Fechter. Julius Krüselmann gewann zunächst gegen Jan-Philip Linck aus Recklinghausen mit 7:2, verlor jedoch das Anschlussgefecht gegen Leonard von der Helm aus Burgsteinfurt mit 2:10. Durch einen 10:3 Sieg über Lennard Veselinovic (Bochum) im Hoffnungslauf schaffte er den Sprung ins Viertelfinale, musste sich aber dem späteren Sieger Etienne Michels vom Hasper FC mit 3:10 Treffern geschlagen geben und belegte am Ende Platz sechs.
Auch Juliane Schaaf schaffte über den Hoffnungslauf und einen 10:2 Sieg über Alina Krüger aus Bochum den Einzug ins Viertelfinale, verlor hier jedoch mit 7:9 gegen Alexandra Weiner aus Quernheim und wurde letztlich Siebte. Im Jahrgang 99 erreichte Lea Beermann ebenfalls einen guten siebten Platz. Auch sie konnte erst nach Siegen über Alissa Schläger (Quernheim, 10:4) und Aurelia Keller (Siegen, 10:3) im Viertelfinale durch die Burgsteinfurterin Ann-Kathrin Bockholt (5:10) gestoppt werden. Guiliana v. Mallinckrodt schaffte zwar durch einen Vorrundensieg noch die Teilnahme an der Direktausscheidung, konnte sich aber hier nicht weiter behaupten und schied auf Platz zwölf aus dem Turnier aus.