Leineweber Turnier in Bielefeld als letztes Kräftemessen vor den westfälischen Meisterschaften der Aktiven

Das Leineweber Turnier in Bielefeld als letzte Gelegenheit der westfälischen Aktiven Fechter sich auf den Saisonabschluss, den westfälischen Meisterschaften, in zwei Wochen in Arnsberg vorzubereiten und Punkte auf der Rangliste zu sammeln, ließen sich  Maximilian Herrmann, Frederike Lehnert, Annastasia Herrmann, Alexandra Schröder, Christina Eversbusch und Annegret Hamann vom Hagener Fechtzentrum nicht entgehen. Frederike Lehnert konnte in der Vorrunde unter 22 Starterinnen keinen Sieg verbuchen und wurde am Ende Zwanzigste. Die gesundheitlich angeschlagene Christina Eversbusch dachte mit nur einem Sieg nicht wirklich an ein Weiterkommen, hatte jedoch diesmal das Glück auf ihrer Seite. Noch knapp in die Direktausscheidung der besten 16 Fechterinnen gerutscht konnte sie die anstehenden Gefechte nicht für sich entscheiden und blieb auf Rang 16, der ihr aber immerhin 4 Aktiven- und 8 Juniorenpunkte einbrachte. Annastasia Herrmann, geschwächt durch eine Entzündung der Waffenhand, erzielte zwar gleich viele Punkte, aufgrund ihrer drei Vorrundensiege jedoch eine bessere Platzierung und wurde Dreizehnte. Alexandra Schröder sicherte sich ebenfalls drei Vorrundensiege und gewann ihr erstes Direktgefecht gegen Donata Hauswirth aus Neheim mit 15:11. Das nächste Gefecht gegen Catherina Schwab ging 9:15 an die Osnabrückerin, aber ein 15:14 Sieg über Pia Reimann aus Dortmund reichte um ins Viertelfinale einzuziehen. Auch ein erneutes Aufeinandertreffen mit Catherina Schwab ging zu Gunsten der Osnabrückerin (10:15) aus und so belegte Alexandra Schröder am Ende den achten Platz mit 6/12 Ranglistenpunkten.Im Herrendegen startete Maximilian Herrmann unter 49 Startern und sicherte sich 5 Punkte auf der Aktiven- und 10 Punkte auf der Junioren-Rangliste. Mit zwei Vorrundensiegen war er locker weiter und musste nun das 64er K.o.-Gefecht ohne Hoffnungslauf überstehen. Ein 15:7 Sieg über Karl-Jens Marciniak aus Leverkusen sicherte ihm den Einzug in das 32er Tableau mit Hoffnungslauf. Hier gewann er gegen Christoph Eggenstein-Deimel (15:9, Neheim) und Kai-Moritz Keller (15:14, USA), verlor jedoch im Anschluss gegen Marc-André Schmitt (10:15, Leverkusen) und Manuel Reissmeier (12:15, Paderborn). Angesichts des großen Teilnehmerfeldes ist der erreichte elfte Platz ein tolles Resultat.Annegret Hamann startete mit dem Säbel und belegte bei den Aktiven Platz sieben.Ein Sieg über Eva Mayer aus Dortmund (5:3) reichte nicht, um sich weiter vorne zu platzieren. Dennoch durfte sich Annegret Hamann  über sechs Ranglistepunkte freuen.